Videoproduktionsanlagen
Die Videoproduktion hat sich von einer Vor-Ort-Produktionsstätte über eine Remote-Produktion bis hin zu einer zentralen Produktionsstätte entwickelt. Zwar hatten Vor-Ort- und Remote-Produktionen ihre Vorteile, doch mit einer zentralen Produktionsstätte können Produktionsfirmen heute mehr erreichen.
Anwendungsfälle für jeden Anlagentyp sind:
- Vor Ort: Die gesamte Produktionsausrüstung und das gesamte Personal sind am Veranstaltungsort (Konzert)
- Remote: Ausrüstung und Personal befinden sich an einem einzigen Standort (Olympia).
- Zentralisiert: Eine einzige Anlage beherbergt eine große Anzahl von Geräten, das Personal ist dezentral verteilt (mehrere Konzerte)
Auch die Videoübertragung hat sich vom konventionellen Kabel und Satelliten zum Streaming weiterentwickelt. Over-the-Top (OTT) ist die Bezeichnung für Streaming. Während herkömmliche Kabel- oder IPTV-Netze auf QAM- und DSLAM-Geräte angewiesen sind, um Inhalte an Endnutzer zu liefern, nutzt OTT die Cloud und zugehörige Geräte wie Mezzanine-Encoder, Bitrate-Transcoder und Edge-Server zur Bereitstellung seiner Inhalte.
Anwendungen
- Film-/Sendeschnitt
- Live-Auftritte
- Bildungsveranstaltungen / Konferenzen
- Eventübertragung
Entwicklung der Videoproduktion
Ein typisches Rundfunknetz nutzt viele verschiedene Übertragungsgeräte. Jedes dieser Geräte erfordert mehrere Timing-Komponenten, wie z. B. Single-Ended Taktgeber für die allgemeine Taktung, differenzielle Low-Jitter Taktgeber für die Serdes-Taktung und möglicherweise Bausteine für IEEE 1588 oder AVB/TSN.
Konventionelle Videoverarbeitung